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E- mail: guide@alpinguide.com Tel + 39 0464 422 273 Skype: alpinguide |
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Guide alpine Arco Garda Trentino Dolomiti Italia -
Scuola di Alpinismo Arrampicata Corsi Roccia Escursionismo |
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Alpiner Grundkurs - Fels und Eis - Klettern in Arco am Gardasee, Hochtourenkurs auf der Marmolata |
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Dieser Kurs richtet sich an Bergwanderer und via ferrata-Begeher, die sich Grundkenntnisse im Klettern und auf dem Gletscher aneignen moechten. Dies ist unser Kursprogramm: |
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Tag |
Programm |
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1 |
Treffpunkt: Parkplatz Autobahnausfahrt Rovereto Sud um 09.00 Uhr oder in Euerem Hotel am Gardasee - FELSKLETTER-UNTERRICHT im Klettergebiet. Gelehrt wird: Klettertechnik auf Platten, Kamin und Verschneidung. Knotenkunde, Seil- und Sicherungstechniken. |
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Uebernachtung in einem Hotel in Arco oder in der Naehe des Gardasees. |
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2 |
Abfahrt vom Hotel um 08.30 Uhr - FELSKLETTER-UNTERRICHT auf der Felswand einer Mehrseillaengentour. Gelehrt wird: Abseil- und Sicherungstechnik in der Wand. |
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Uebernachtung in einem Hotel in Arco oder in der Naehe des Gardasees. |
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3 |
Abfahrt vom Hotel nach Marmolada Dolomiten (2,5 Std.) - Aufstieg zum Gletscher - Gelehrt wird: richtiger Gebrauch von Pickel und Steigeisen; Seiltechniken fuer Seilschaften auf dem Gletscher, Spaltenbergung. |
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Uebernachtung auf der Berghuette Marmolada Dolomiten |
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4 |
Aufstieg zum hoechsten Gipfel der Marmolada Punta Penia - Gletscherueberquerung und Aufstieg auf kurzem via ferrata (Klettersteig) zur Punta Penia (3.340 m.) - Dauer insgesamt: ca. 7 Std. |
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Uebernachtung auf der Berghuette Marmolada Dolomiten |
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5 |
Praktischer Unterricht: Materialkunde, Wiederholung der Seilmanoever und Ueberpruefung der erlernten Kenntnisse. ALPINGUIDE.COM Alpinschule Kletterschule Arco am Gardasee Dolomiten (Bergfuehrer des Trentino) stellt jedem Teilnehmer bei Kursende eine KURSTEILNAHMEBESCHEINUIGUNG unter Angabe der erreichten Kursziele, aus. - Abstieg ins Tal (ca. 2 Std.) |
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Kursdaten: 21.-25. Juni/19.-23. Juli/30. August- 03. September/ 2010 |
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Teilnehmerzahl: 3 - 5 Personen/
Preis pro Person: EUR 640,00 |
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Mitzunehmen sind: |
Rucksack - Wasser - Proviant - Windjacke - am besten steigeisenfeste Bergstiefel - Handschuhe - Muetze - Sonnenbrille Sonnencreme - Wanderstoecke - Huettenschlafsack |
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Technische Ausruestung: |
Helm, Kletterschuhe, Pickel, Steigeisen, Gurt, Seil, etc. (werden vom Bergfuehrer zur Verfuegung gestellt) - Leihausruestung ist im Preis inbegriffen. |
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Reservierung: |
Die Reservierung sollte per E-Mail mindestens 20 Tage vor Kursbeginn an guide@alpinguide.com erfolgen. Danach sollte eine Anzahlung von EUR 200,00 erfolgen. Der Restbetrag soll bei Kursebeginn direkt an den Bergfuehrer gezahlt werden. |
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alpinguide - Tel. + 39 0464 422 273 - Fax.
0464 672 052 - Handy 0039 357 700 690 |
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Gefuehrte Klettersteige
"Bocchette del Brenta" Trentino Dolomiten Italien |
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Marmolada Trentino
Dolomiten Italien Klettersteig auf dem Westgrat |
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Wandern und
Trekking auf der Insel Kalymnos in Griechenland |
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| Am 3. August 1802 erreichen drei Priester (Don Giovanni Costadedei, Don
Giuseppe Terza, Don Tommaso Pezzei), ein Chirurg (Hauser) und ein bischoeflicher Richter (Peristi) vom Passo
di Fedaia aus den Hoehenkamm bei der Marmolada Punta di Rocca. Beim Abstieg verliert die Gruppe Don Giuseppe
Terza vermutlich durch Spaltensturz. Es ist ein Unfall, der dem Aberglauben neue Nahrung gab, was dazu
beigetragen haben mag, dass erst 50 Jahre spaeter ein neuer Besteigungsversuch unternommen wurde. Diesmal
waren es drei Priester aus dem Bereich Agordo (Don Pietro Munga, Don Alessio Marmolada, Don Lorenzo Nikolai)
und der 17jaehrige Adelsspross Gian Antonio De Manzoni. Als Fuehrer der Gruppe wird der bergerfahrene Fuehrer
Pellegrino Pellegrini engagiert, der den Gaemsjaeger Gasparo de Pian mitnimmt. Diese Sechsergruppe steigt am
25. August 1856 vom Passo di Fedaia, mit einfachen Steigeisen ausgeruestet, ueber den Gletscher zum Grat an
und bezeichnet sich als Erstbesteiger, obwohl ihr Bericht keinen Nachweis enthaelt, dass man die Punta di
Rocca tatsaechlich bestiegen hat. 1860 bezeichnet sich John Ball (mit dem Fuehrer Victor Tairraz und John Birkbeck) ebenfalls als Erstersteiger der Marmolata, was jedoch widerlegt wurde. Tatsaechlich wurde die Punta Rocca erst im Juli 1862 vom Wiener Bergsteiger und Gruendungsmitglied des Oesterreichischen Alpenvereins Paul Grohmann auf der Nordroute bestiegen. Er fand weder auf dem kurzen, schwierigen Gipfelgrat, noch auf dem Gipfel Besteigungsspuren. Die um 35 Meter hoehere Marmolada di Penia wird am 28. September 1864 ebenfalls von Paul Grohmann gemeinsam mit den beiden Bergfuehrern Angelo und Fulgenzio Dimai bestiegen. In den 1880er Jahren nimmt das Dolomitenbergsteigen einen gewaltigen Aufschwung, was zur Errichtung von Schutzhuetten am Fedaiasattel (Alpenvereinssektion Bamberg) und beim Ombrettapass (Contrinhaus der Alpenvereinssektion Nuernberg) fuehrt. Die Sektion Nuernberg bemuehte sich auch um einen relativ einfach zu begehenden Weg auf die Marmolada di Penia und finanziert die Versicherung des Westgrates, der von Hans Seyffert, Eugen Dittmann mit Fuehrer Luigi Rizzi am 21. Juli 1898 erstbestiegen wurde. Der sehr beliebte, exponierte Klettersteig wurde am 5. August 1903 eroeffnet. Den ersten Weg durch die Suedwand (Schwierigkeitsgrad II) fanden die Bergfuehrer Cesare Tome', Santo De Toni und ihr Begleiter Luigi Farenza am 21. August 1897 mit Hilfe einer Schlucht. Den Grat erreichten sie allerdings zwei Kilometer oestlich des Hauptgipfels. Die erste Suedwandroute auf die Marmolada di Penia, die heute als "Via Classica" (IV) bekannt ist, wurde am 1. Juni 1901 von den Bergfuehrern Michele Bettega, Bortolo Zagonel und der Britin Beatrice Tomasson eroeffnet. Die Marmolata war im Ersten Weltkrieg als Grenzberg zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien Frontgebiet. Die oesterreichischen Stellungen verliefen vom Passo di Fedaia ueber den Sasso Undici zur Forcella Serauta und weiter entlang des Kammes nach Westen. Die italienischen Stellungen befanden sich ostwaerts bzw. suedlich davon. Die Italiener bemuehten sich vor allem entlang des Grates Richtung Punta Rocca vorzudringen, was jedoch auch unter Einsatz von Sprengstollen nicht gelang. Um den Nachschub zu den Stellungen am Kamm sicherzustellen, gruben bzw. sprengten die OEsterreicher Stollen in den Gletscher, die neben der Versorgung auch Unterkunftszwecken dienten, was zur Errichtung einer regelrechten "Eisstadt" fuehrte. In Zusammenhang mit diesen Kampfhandlungen steht auch das groesste Lawinenunglueck der Alpingeschichte. Am 13. Dezember 1916 verschuette eine Nassschneelawine das westlich des Fedajapasses gelegene oesterreichische Reservelager Gran Poz, wobei an die 300 Soldaten ums Leben kamen. Nach dem Krieg schreiben vom 8. bis 9. September 1929 Luigi Micheluzzi, Roberto Perathoner und Demetrio Christomannos mit der Ersteigung des Suedpfeilers der Marmolada di Penia (VI) Alpingeschichte. Sie hatten lediglich ein Hanfseil mit und schlugen ganze sieben Haken. Bezueglich der korrekten Besteigung tauchten allerdings Zweifel auf. Jedenfalls bezeichneten einige Nachbegeher (Kasparek, Steger) diesen Weg als den schwierigsten ihrer Kletterlaufbahn, vor dem Zweiten Weltkrieg wird er lediglich sieben Mal begangen. Mit der Suedwestwand der Punta di Penia (VI+) durch Gino Solda' und Ugo Conforto und vor allem mit der ebenfalls 1936 durch die von Hans Vinatzer und Ettore Castiglioni erstiegenen Suedwand der Marmolada di Rocca (VI+) kamen noch vor dem Zweiten Weltkrieg hervorragende Routen dazu. Die Vinatzerfuehre trug lange Zeit den Ruf der schwierigsten Dolomitenfuehre. Nach dem Krieg trugen sich mit Armando Aste, Toni Egger, Claudio Barbier, Walter Philipp und Georges Livanos Spitzen des Nachkriegsbergsteigens in die Liste der Erstbegeher ein. In den 1980er Jahren sollte sich zeigen, dass die schon beendet erschienene Erschliessung durch die Freikletterbewegung neue Impulse erhielt. Eine neue Generation eroberte die Silberplatten, wobei vor allem Heinz Mariacher Pionierarbeit leistete. Bekannt wurde auch der Weg durch den Fisch (IX-), den tschechische Bergsteiger erstbegingen und an dem Hansjoerg Auer durch seine Free-Solo-Begehung 2007 einen Meilenstein in der Geschichte des Kletterns setzte. |
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Marmolada Heute |
| Ueber die Westseite des Gletschers verlaeuft der anspruchsvollste Teil des
sogenannten Dolomiten-Hoehenweges Nr. 2. Auf die Marmolada Punta Penia fuehrt ein Klettersteig vom
Contrinhaus auf der Suedseite via Marmolatascharte und Westgrat. Der einfache, aber ausgesetzte Klettersteig
gibt dem Berggaenger die Moeglichkeit, auch ohne Gletscherausruestung den Gipfel zu erreichen. Eine sehr
eindrucksvolle Bergtour fuehrt am Fuss der Marmolada-Suedwand von Malga Ciapela ueber den Passo Ombretta und
das Contrinhaus nach Alba bei Canazei. Auf die Marmolata fuehrt auch eine Seilbahn; die in den Jahren 2004 und 2005 erneuerte Anlage fuehrt in drei Abschnitten von Malga Ciapela 1.467 m s.l.m. ueber die Stationen Banc und Serauta auf die Punta Rocca. Das in die Seilbahnstation Serauta integrierte Gebirgskriegsmuseum in 2.950 m Seehoehe ist das wohl hoechstgelegene Museum Europas. Von der Bergstation Punta Rocca laesst sich durch einen Stollen unschwer das kleine Felsheiligtum Madonna della Neve erreichen, das Papst Johannes Paul II. bei einem Besuch persoenlich konsekriert hat. Eine der laengsten Schiabfahrten der Alpen fuehrt bei einem Hoehenunterschied von fast 1.900 m und ca. 12 km Laenge von der Punta Rocca ueber den Passo di Fedaia nach Malga Ciapela. |